Von der Selbstsabotage zur Selbstfürsorge

Beziehungsgestaltung mit Kindern, Eltern und/oder Kolleg/innen

Wie gehen Sie in eine Auseinandersetzung mit Eltern und/oder KollegInnen hinein? Weichen Sie ihr manchmal noch aus? Können Sie Ihre eigene Position in der Form bereits gut vertreten und inhaltlich klar begründen?

In welcher Situation lassen Sie sich noch von anderen verunsichern?

Ist Stress-Regulation für Sie manchmal noch schwierig, vor allem in Gesprächen mit schwierigen Kindern, Eltern und/oder KollegInnen?

All diesen Fragen – und einigen mehr - werden wir uns in diesen zwei Tagen mit Achtsamkeit und Mut zuwenden, um so Selbstwirksamkeits-Erfahrungen zu ermöglichen und Selbstwirksamkeits-Überzeugungen aufzubauen.

 

 

Inhalte

In einer Haltung von Leichtigkeit und Humor spüren wir unseren Selbstwert-/Energieräubern im Denken, Fühlen und Handeln nach. Dabei schauen wir uns nach einem Handlungskonzept von Michael Bohne fünf Blockaden für unsere eigene Entwicklung genauer an:

  • Selbstvorwürfe (Selbstbeziehung)
  • Vorwürfe anderen gegenüber (Beziehung zu anderen)
  • Erwartungshaltung an andere (Beziehung zu anderen)
  • Inneres Schrumpfen = Altersregression (Selbstbeziehung und Beziehung zu anderen)
  • Loyalitäten (Beziehung zu anderen, Angst vor Verlust von Zugehörigkeit)

 

 

Ziele

Ziele/Kompetenzen

  • Die TeilnehmerInnen spüren, dass Selbst-Annahme die unabdingbare Voraussetzung für die Annahme der anderen (Kinder, Eltern, KollegInnen etc.) ist
  • Sie setzen sich mit ihren eigenen Kindheitserinnerungen zum Thema Selbstwert und der daraus gewachsenen Beziehung zu sich selbst und anderen auseinander.
  • Sie kennen ihre zentrale Bedeutung als Modell für Selbstannahme, eigenverantwortliches Handeln und Stressregulation.
  • Sie setzen sich in ihrem Arbeitsfeld mit dem Erkennen von und dem Umgang mit den individuellen Bedürfnissen aller Beteiligten (Kinder, Eltern, KollegInnen etc.) auseinander.
  • Sie kennen die vielfältigen Möglichkeiten, selbstwirksam ihre eigenen Denk- und Glaubenssätze und die daraus resultierenden Handlungsmuster zu verändern.

 

Methoden
  • Intensiver prozessorientierter Austausch in der Großgruppe
  • Praxisnahe Kurzreferate mit vielen Fallbeispielen zu konkreten Fragestellungen aus dem pädagogischen Alltag
  • Einsatz von Bilderbüchern, Gedichten und Texten
  • Rollenspiele in einem geschützten Raum
  • Fallvorstellungen (Interaktionen in dialogischer Form)
Dozentin

Barbara Baedeker

Fachreferentin in der Fortbildung von pädagogischen Fachkräften

Schwerpunkte: Coaching, Supervision, Inklusion, Orientierungsplan, u3; Journalistin, Logopädin mit Ausbildungen in hypno-systemischen Konzepten für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Gesprächsführung, Gestaltarbeit, Spieltherapie und Montessori-Pädagogik
www.barbara-baedeker.de

Termine & Kosten

Termine

Di, 13.03.2018
Mi, 14.03.2018

Seminarzeiten: jeweils von 10.00 - 17.30 Uhr (Mittagspause: 1,5 Stunden)

Kosten

Das Teilnahmeentgelt beträgt 200 €.

Ein Antrag auf die Bildungsprämie von bis zu 500 € kann gestellt werden.
Bitte informieren Sie sich unter: www.bildungspraemie.info
Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der EU gefördert.

Veranstaltungsort & Kontakt

Veranstaltungsort 

Kontakt - bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an andrea.munding@akademie.wi-ph.de

 

Anmeldung

Online-Anmeldung

Bitte füllen Sie die markierten Felder aus. Nach Absenden des Formulars wird automatisch eine Kopie Ihrer Anmeldung an Ihr Postfach versandt. Wir werden nach Eingang Ihrer Anmeldung mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Studierende fügen bitte im Feld Immatrikulationsbescheinigung eine aktuelle Studienbescheinigung ein.













Unter diesem Link finden Sie die Seite mit den Teilnahmebedingungen. Sie können die Teilnahmebedingungen dort ausdrucken oder als PDF herunterladen.


Verbindliche Anmeldung*

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